Herren_40_I_18

Saison 2018

Hätte, hätte, Fahrradkette!“ oder „Bochum-Süder Rhapsody

Der Schreiber dieses Foren-Berichts kann einfach nicht aus seiner Haut und erwischt sich auch noch mehr als ein halbes Jahr später dabei, wie tief der Stachel noch sitzt. Natürlich, wir werden alle nicht mehr an der famosen Bilanz der Großen wie der eines Federer, Nadal und zuvor Becker rütteln, aber genau das tun ganz sicher auch die Sportkameraden eines Vereins aus der Nachbarschaft nicht, denen der zweite Teil der Überschrift gewidmet ist. Sich glücklicherweise im immer noch mittleren Meden-Alter befindend, sollte man bei allem Ehrgeiz, den wir genauso haben, auch einmal Fünfe gerade sein lassen und alles andere als unsportlich gemeinte Anfragen nach flexiblen Beginnzeiten offen gegenüber stehen. Leider wurde diese erlebte Ausnahme zur Krux und ließ uns zur Endabrechnung mit einer dadurch nur fast makellosen Bilanz auf dem undankbaren dritten Platz in die Geschichtsbücher der Sommersaison 2018 eingravieren.

So geschah es gleich am ersten Spieltag, dass wir beim späteren Aufsteiger mit der absolut vermeidbaren Niederlage im neuen Anlauf mit dem Ziel des Klassensprungs scheiterten. Es wäre das Double nach der bereits im Winter erreichten Beförderung in die Bezirksliga gewesen, doch war uns auf der Rückfahrt schon bewusst, dass diese mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf 2019 verschoben werden muss. Frank Beckmann war die ungewollte Hauptperson, die erst spät in Samstagspartien eingreifen kann. Dass dem so ist und ihm als Einser sowieso die zweite Runde zugedacht ist, ließ den Heimverein mit dem längeren Hebel jedoch kalt, genau so wie die Platzverfügbarkeit, die durch zwei parallel stattfindende Spiele ebenfalls nur noch zwei Sandkuhlen zur sportlichen Betätigung darbot. Sämtliche Nachfragen und jedes Appellieren an den vermissten Sportsgeist half nichts, der Coiffeur war raus und die Statik der Positionen unnötigerweise durchgerüttelt. So begannen, „hochgerutscht“ und angestachelt, Michael Westen und Ivo Siebers ihre Partien, die beide in zwei Sätzen abgegeben wurden. Genau so erging es Carsten Heßler an Sechs wie Thorsten Marx, der seinen Meister in der nach oben hin offenen Unorthodox-Skala fand. Christian Schenk könnte man getrost „Kater“ nennen, so ruhig und souverän heimst er so gut wie immer den letzten Punkt ein, in dem er den berühmten Stiefel herunter spielt. Stephan Rath blieb bei sommerlichsten klimatischen Verhältnissen nach tapferem Dagegenhalten unglücklich im Match-Tiebreak das Nachsehen. Dass Frank übrigens schon auf der Anlage war und uns unterstützte, während das letzte Einzel erst um 16.30 Uhr sein Kick-Off feierte, tat sein Übriges, unsere Stimmung nach dem 1:5-Zwischenstand nicht gerade in die Höhen des Ozonwertes schnellen zu lassen. Nach dem Sport ist vor dem Sport, doch sollte selbst bei dem bereits feststehenden Sieger auch vor den Doppeln die Absprachen nicht wirklich fruchten. Nach weiterem Hin und Her ging es dann aber auf die nun komplett frei verfügbare Arena der Bochumer. Mit reichlich Pfeffer wurden so manche Ballstafetten gewürzt, die in Summe noch zwei Zähler auf die TGH-Seite brachte. Irgendwann waren wir auch der ewigen Diskussionen müde und traten mit einer 3:6-Schlappe von der Bildfläche ab. Als Erster. Von unten.

Um gar nicht erst wieder die Schatten der Vergangenheit heraufzubeschwören, holten wir das Momentum wieder zurück auf die richtige Seite. Mit einem furiosen 8:1 gegen absolut liebens- wie bedauernswerte Gäste des TC Friedrich der Große blickten wir rehabilitiert der Sommerpause entgegen. Einzig Ivo, der nach zermürbendem wie zähem Unterfangen unglücklich im MTB scheiterte, holte keinen Punkt für unsere Auswahl. Stephan gelang im unterhaltsamen Spitzeneinzel gegen den eine LK besser eingestuften untadeligen Mike Seier zudem noch ein üppiges Punkte-Zückerchen, als Kai Vohwinkel und Christian mit dem Drehen nach Erstlingsverlust Comeback-Qualitäten offenbarten. Thorsten und Michael gewannen diesmal „in Zwei“, so dass der Sieg, wie eingangs geschildert, schon feststand. Veteran Torsten Wigotzki ersetzte Namensvetter Marx und gewann an der Seite von Kai genau wie die Paarungen Rath/Westen und Schenk/Siebers zum 3:0 in der letzten Disziplin des Samstags. Gemütlich klang der Abend mit den Jungs aus Herne schließlich aus. Erfreulich war dann am nächsten Tag der Blick auf die Tabelle in der App, die uns auf Rang 3 führte.

Nach den großen Ferien begann die zweite Phase des Wettbewerbs. Der Zufallsgenerator hatte uns dazu erneut ein Heimspiel beschert. Bescherung feierten wir am Ende der Runde ein weiteres Mal und dann so richtig, als wir uns mit dem 6:3 auch rechnerisch von der bedrohten Zone verabschiedeten. Frank war erstmals in der Startelf dabei, doch machte die wieder aufgebrochene, in der Jahresmitte erlittene Blessur, eine sinnvolle sportliche Betätigung mit der nötigen Gegenwehr unmöglich. Stephan souverän wie Christian und auch an Sechs der diesmal sogar im Einzel mitwirkende Torsten Wigotzki grinsten über ihre Zweisatz-Erfolge. Ivo behielt diesmal dank ausgleichender Gerechtigkeit in der Verlängerung des dritten Satzes die Oberhand. Michael hingegen half auch manche gelungene Rückhand nicht, so dass er Ivos Figur des Schwarzen Peter bei den Match-Tiebreaks übernahm. Zwei von drei Doppel Begegnungen gingen an die Hausherren. Dabei steckte gerade das herzerfrischende Strahlen von Achim Maget jeden an und bleibt sicher lange in Erinnerung. Mit Stephan als Kompagnon spielte er sich die Nervosität von der Seele und verblüffte mit zunehmender Spielzeit Publikum und Gegner mit einigen sehenswerten Grundschlägen. Klasse, Achim! Christian und Ivo landeten den erwähnten zweiten Punkt, während Michael und Torsten in Summe verdient dem Herrscher der Flugbälle Anerkennung zollten.

Der vierte Match Day machte neben dem Aufeinandertreffen der verlustpunktfreien Spitzenteams unsere Fahrt zum TC Rechen nach Bochum zur Pflichtspielaufgabe. Dass ein 4:2 eine gute Basis ist, wussten wir ja und so machten wir uns auch direkt auf, diese als Minimalziel zu erreichen. Ungewöhnlich war, dass diesmal sämtliche Partien in zwei Sätzen entschieden wurden. Von Drei an herunter gingen diese allesamt an die Söhne der Albringhauser Straße. Immer deutlicher werdend, mit einem 6:1, 7:6 von Christian bis hin zum 6:0, 6:1 des Thorsten Marx an Sechs, war der Jubel groß und die Miene der Kontrahenten nahe der A448 ziemlich düster. Einzig die Siege ihrer Eins und Zwei gegen Stephan und Michael bewahrten noch vor dem GAU bereits nach der ersten Runde. Die Doppel Kalkulation ging prima auf, als Stephan mit Thorsten Marx und die Paarung Christian/Ivo Taten folgen ließen. Michael und Torsten Wigotzki genossen dagegen die Exklusivität der letzten Filzball-Einlagen an diesem vorletzten Abschnitt der Sommersaison. Noch ohne Glühwürmchen-Einsatz ging dann aber auch dieses Match seinem Ende entgegen, bei dem Rechen noch ein weiteres Mal punktete. In der Addition beider Werte wurde dann folgerichtig und abermals das 6:3 für uns notiert. Platz Drei war damit der Worst Case und dank gewisser Konstellationsmöglichkeiten durften wir sogar noch einmal den Abakus aus dem Ranzen hervorkramen.

Der nächste Gegner, die RTG aus Recklinghausen mit deren Zweitvertretung, hatte Bochum-Süd mit 5:4 bezwungen. Somit war klar, dass unser letztes Fünkchen Hoffnung noch einmal aufflackerte, doch dafür ein 7:2 hermusste. An eine gleichzeitige Niederlage der Süder bei Friedrich der Große war dann doch nahe der Utopie anzusiedeln. Es war also einiges drin im nach langer Zeit einmal wieder fällig gewordenen „El Clasico“ der Kreisliga. Wie bereits im Jahr 2005 sollte es nach den Einzeln 3:3 stehen. Damit war der Aufstieg auf den letzten Metern unmöglich geworden. Stephan und Michael verloren erneut Seite an Seite von oben. Ivo und Torsten Wigotzki behielten die Oberhand, während Thorsten Marx im MTB unterlag. Christian Schenk besorgte in einem abwechslungsreichen Match dann den Zähler zum Remis. Er ließ den mit LK 14 zu seiner Noch-19 auf dem Papier favorisierten Kai Mecke dabei stark hinter sich. Für die Gäste ging es nun um alles. Mit der Quersumme 7 stellten wir am Ende der Saison alle Kombinationen auf die Planche und guckten einmal, was dabei heraussprang. Ganz fein war dabei die Klinge von Stephan und Thorsten, die den vierten Punkt besorgten. Michael und Torsten überließen den schärferen Degen den Gästen um den ebenfalls nur wohlbekannten Lars Pantförder, so dass sich das finale Gefecht endgültig zuspitzte. Christian und Ivo lagen im längsten Spiel mit 4:6 und 2:5 im Hintertreffen, die Jungs aus dem Vest hatten den Aufstieg schon ganz nah vor den Augen. Doch im Gefühl der eigentlich feststehenden Niederlage rauften sich die beiden TGHler noch einmal zusammen. Nicht weniger als fünf Spiele in Folge fuhren sie ein und erzielten den Satzausgleich. Der nun wirklich allerletzte Match-Tiebreak des Sommers musste die Entscheidung bringen. Nach diversen Aufs und Abs, langen Wechseln von Bällen und immer auch Führungen, waren es wir am Ende, die aus Fairness behutsam, aber dennoch die Hände in die Höhe reißen durften. Das somit erreichte 5:4 spielte im Dreier-Vergleich dem TC Bochum-Süd mit dem höchsten Sieg untereinander in die Karten. Mit einer 4:1-Bilanz zogen wir einen Strich unter die Saison und trauerten natürlich dem Auftakt im Juni hinterher. Als prima Dritter hinter den verabschiedeten Gästen aus RE blicken wir dennoch optimistisch nach vorne. Und wer sagt, dass wir nicht in 2019 dran sind?

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Saison 2017

„Die Sommersaison 2017 oder “Fifty Shades of Clay”“

Wir können alles, nur nicht langweilig. Nach dem Aufstieg im Vorjahr galt es, sich beim Comeback wieder in der alten Heimat der Kreisliga umzusehen. Nach einer normalen Vorbereitung und voller Zuversicht begann die Saison jedoch mit einer ernüchternden Niederlage in der Nachbarschaft. Bei der Begegnung mit der Erstvertretung des TC Rot-Weiß Hardenstein war von Sommer(saison) jedenfalls überhaupt keine Spur. Diverse Regenunterbrechungen sorgten für reichlich Frust und Intermezzi im Wartebereich sorgten darüber hinaus für abrupte Formverluste und Niederlagen nach sicher scheinenden Führungen. Besonders erwischte es dabei Rückkehrer Christian Schenk, der ohne sämtliche Probleme durchgestartet war, dann jedoch sehhilfe-technisch bedingt und auch mit Rückenproblemen aus einer der Pausen wieder auf den Court musste. Dies tat ihm im doppelten Sinne weh und so war er das schillerndste Exempel für gleich drei Matches, die nach gewonnenem Erstling noch im Match-Tie Break an die Hausherren gingen. Zudem verloren Frank Beckmann glatt und schnell gegen die überzeugend agierende Wechsel-Leihgabe aus der Herren 50-Mannschaft, Stephan Raths Wetter war es auch nicht wirklich und in der Sicht-Hölle des Hügellandes war er gleich der Vierte der TGH-Truppe, der im MTB die Segel streckte. Logisch, dass diese Einzel alle hätten anders hätten enden können, so setzte es aber ein am Ende zu verzeichnendes 2:7. So hatte man sich die Rückkehr nicht vorgestellt.

In den Tagen danach war Wundenlecken und Üben der Basics angesagt. Es  ging aber trotzdem gruselig weiter. Der Gast vom TC Bochum-Süd entführte allesamt die Zwischenzähler aus den Positionen 1 bis 4 und konnte dabei  gleichfalls Durchhaltevermögen und Spielglück im 3.Satz für sich proklamieren. Zwischenbilanz der Saison bei den Match-Tie Breaks: 0:6 Christian Schenk machte es dafür diesmal prima und hielt mit Ivo Siebers „hinten“ das Riechorgan der Herren 40 so eben noch über Wasser. Wir standen am Abgrund und mussten unser Glück durch geschickte Besetzung der Doppel versuchen, um den zu vermeidenden Totalabsturz und das goldene Ticket für den Dauerbesitz der roten Laterne noch zu verhindern. In drei, teils turbulent verlaufenden Doppeln mit mitunter auch reichlich verbalem Feuer konnte das Ruder in letzter Sekunde noch umgerissen werden. Die Kontrahenten konnten zudem nicht mehr ihre erste Garde stellen und mussten nun die bittere Pille von gleich drei Niederlagen schlucken. Die Wende und das Ankommen in der Liga war geschafft.
Wenn auch in Minimalisten-Manier mit einem knappen 5:4 auf der Habenseite, aber die Punkte waren eingeheimst und verbucht.
Nach der Sommerpause führte unsere Reise nach den Ferien auf die Sportanlage des TV Recklinghausen-Süd in den Nordosten des Bezirks. Der spätere Aufsteiger und durch zahlreiche Begegnungen in jüngster Vergangenheit mittlerweile alte wie sympathische Bekannte (irgendwie haben wir einen guten Draht nach Recklinghausen) empfing uns also auch einmal auf dem roten Untergrund. Gerne sogar, gelangen ihm neben zwei Siegen mit MTB Unterstützung drei weitere Einzelzähler, die die Richtung schon vor den Doppeln bei prächtigem Wetter in Richtung zweiter Niederlage bestimmten. Stephan Raths Niederlage war bitter, dafür der Hingucker und sicherlich eines der sportlichen Highlights der Saison. Alle waren bereits fertig und die Terrasse zusätzlich durch andere Schaulustige gut gefüllt, als sich der alte Stratege gegen den auch schon mit einer einstelligen LK ausgestatteten Christian Kistler mit allem wehrte. Tolle Rallyes waren zu bestaunen und die vage Hoffnung auf das nächste 2:4 glimmte kurz auf. Am Ende gewann der Heim-Crack jedoch beileibe nicht unverdient und so stand dann leider das 1:5 auf der Zwischenbilanz. Die Doppel gingen dann allesamt den Bach herunter und wir waren wieder einmal besiegt worden. Zudem auf dem Platz, den wir vermeiden wollten, angekommen. Aber noch lange nicht geschlagen. Es musste also etwas passieren. Und es passierte auch etwas. Der TC Emschertal aus Herne erklomm die Höhen der A43 und tat dies mit so viel Esprit, dass der Tank scheinbar schon ziemlich leergefegt war. Die angestiegene Formkurve der darauf nur lauernden TGHler tat ihr Übriges, so dass wir endlich einmal mit einer Führung die Single-Matches abschließen durften. Durch die Bank in zwei Sätzen gingen alle Spiele über die Bühne. Einzig dem an Eins operierenden Barbier Frank Beckmann blieb das Gratulieren seines Gegners nicht erspart. Von Zwei herunter holten wir alle Punkte und mit dem 5:1 bereits die Belohnung und meisterten den Sprung ins Mittelfeld der Tabelle. Drei sichere wie launige Doppel wurden noch eingefahren, so dass wir am Ende nach dem 8:1 einmal wieder in den Genuss diverser, noch verdienterer Erfrischungen gekommen waren. Bei nur einem Absteiger und der gleichzeitigen Niederlage des TC Südpark Bochum war damit auch schon diese Frage zu unseren Gunsten entschieden und das Endspiel dagegen eine Woche darauf vermieden worden. Im vorgerückten Alter muss man schließlich auch einmal auf gewisse Thrills verzichten können.Mit einem weiteren 8:1-Erfolg krönten wir dann die Rettung eine Woche zuvor und erreichten sogar noch „Bronze“ im Klassement. Beim dritten Aufeinandertreffen mit einem Gegner mit „Süd“ im Namen schafften wir den zweiten Sieg und diesen rechnerisch nachvollziehbar schon vor den Doppeln. Maximal vier Spiele gaben wir in den Single-Matches bei den Siegen ab und mussten erneut keinen Match-Tie Break erleiden. Diese waren zu Beginn mit einer Quote von 0:8 das „No Go“ der gesamten Serie. Aber es ging ja auch anders und so kamen vor dem abschließenden leckeren Ausklang kulinarisch-gastronomischer Art drei Doppel-Punkte oben drauf. Etwas zerknirscht zwar, aber dennoch gefasst verabschiedete uns der Tabellenletzte von der guten Adresse nahe der von Grönemeyer besungenen Königsallee. Man sieht sich immer zweimal, vorerst aber nicht mehr in der gleichen Liga. Und vielleicht gelingt uns ja bald schon ein weiteres Entfernen von der Kreisebene.

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Saison 2016

„Findet Dorie – Nie mehr Kreisklasse“

Es sollte eigentlich nicht mehr auf den Super-GAU aus dem Vorjahr eingegangen werden, doch war es eine Selbstverständlichkeit und Verpflichtung zugleich, das Malheur Grande zügigst als dunkles Kapitel in der jüngeren Vereinsgeschichte wieder gerade zu rücken. So gelang dann auch der erfreuliche Sprung zurück von den absoluten Niederungen des Bezirks auf die Ebene, die unserem Leistungsniveau mindestens Ausdruck verleihen  sollte. Gleich zu Beginn der Spielzeit, Stephan Rath hatte zudem einmal wieder an den Stellschrauben des Spielplans gedreht und für einvernehmlich abgestimmte Entzerrung der Termine gesorgt, setzten wir eine Duftmarke in die Tabellen-Landschaft: das direkte Erklimmen der Spitze mit einem unangefochtenen 8:1-Heimsieg gegen die Gäste vom TC Ückendorf. Bereits nach den Einzeln waren wir durch, holten dabei sogar die optimale Ausbeute von gleich sechs Matches auf die Habenseite. Ein Unterfangen, welches wirklich nicht oft gelingt, aber natürlich Balsam auf die Seele war nach der vermaledeiten 2015er-Session. Tapfere wie sympathische und faire Gelsenkirchener holten dann den Ihnen gegönnten und verdienten Ehrenpunkt im dritten Doppel, der nicht weiter ins Gewicht fiel. Der Anfang war geschafft und die Herren 40 erwischten direkt die perfekte Welle, die uns zum Ende des Jahres an den schöneren Strandabschnitt spülen sollte. Nur drei Wochen später stand die erste Reise an, als es uns zur prächtig gelegenen Anlage des TC Parkhaus Wanne-Eickel, in den einigen noch als „Herne 2“ bekannten Ortsteil der Mondstadt zog. Dort gab es nicht nur die Fortsetzung der Serie, sondern auch mit einer parallel stattfindenden Begegnung der Damen-Westfalenliga sportliche Feinkost der Leistungsklasse 1 zu bestaunen. Trotz dieser gelegentlich auch anderweitig optischen Ablenkung der Sehnerven, behielten wir den Fokus auf die Fortsetzung der eingeschlagenen Richtung bei. Christoph Schmidt hätte dank guter Leistung beinahe wieder für das halbe Dutzend gesorgt, doch waren derer fünf Einzelpunkte auch bereits Zeugnis des erhofften Ertrags und vor Allem zweiten Sieges auf der Wiedergutmachungs-Tour. Nach einem verletzungsbedingten „Walk over“ in Doppel Eins war dann auch nebenan eher Sommer-Tennis angesagt. Der eingefahrene Sieg hatte natürlich Bestand, fiel mit einem 5:4 in der Endabrechnung – es war zu verschmerzen – doch noch knapper auf dem Papier aus als gedacht. Sei es drum: Mit weißer Weste ging es bereits in die Sommerpause.

Bei der Wiederaufnahme und hoch zur Albringhauser Straße führte es Ende August nun die Gäste der Drittvertretung des TC Freigrafendamm aus Bochum. Kurzer Prozess an 1 und 2 sowie 4 und 5 führten zu guten vier Einzelpunkten. Der höher gehandelte, von einer kurz zuvor erlittenen Zerrung jedoch noch nicht wieder komplett genesene und dadurch sichtbar eingeschränkte Michael Westen, konnte den erwarteten Zähler an Position 3 nicht holen, so dass wir noch einmal ein wenig zum Taktieren gezwungen waren. Die Rechnung, manifestiert auf dem berühmten Bierdeckel, ging auf. Rasch wurden gleich zwei Doppelsiege eingefahren, so dass der Platz an der Sonne weiterhin strahlend schön aus den Gesichtern der Heimmannschaft abgelesen werden konnte. Ein 6:3 also für die TGH und vor Allem ein 3:0 auf dem Punktekonto wurde in den Berichtsbogen gemeißelt und später auch für alle sichtbar auf dem Online-Konto vermerkt. Heimlich hatte sich dann – wir waren die Woche danach spielfrei – die Dritte des TC Rechen Bochum an die Spitze gesetzt. Gleich drei 7:2-Siege ließen sie jedoch nur mathematisch besser da stehen als der Favorit aus Sprockhövel. Von dem, eben uns, soll nun wieder zu lesen sein. Wunder gibt es bekanntlich immer wieder, aber nur die kühnsten Optimisten hätten sicherlich auf uns als Unterlegenem aus dem nun noch notwendigen direkten Vergleich gesetzt. Samstags stand die Begegnung an und wir fuhren mit den Top Vier aus der Meldeliste vor. Eben diese holten dann auch die Punkte, wenngleich Rekonvaleszent Westen arg auf der Rasierklinge unterwegs war. 13:11 nannte sich der Ausgang des dritten Satzes zu unseren Gunsten. Auch Stephan Rath verspürte endlich einmal Spaß an der Ausübung seines Hobbys, weil er bei einigen überraschend langen Staffetten ein wenig gefordert wurde. Der eilige Barbier und Nachkommer Frank Beckmann mit insgesamt drei Einzelsiegen sowie Björn Zimmer rundeten letztlich die Sache ab. Eben dieser Björn erreichte übrigens wie Stephan sogar eine formidable Bilanz von 4:0 und war dadurch natürlich ebenfalls ein ganz wichtiger Baustein beim Unternehmen Aufstieg. Kompliment!

Von oben aufgestellt ging es in die Doppel, die dann auch planmäßig eingefahren wurden und der Aufstieg nach kaum einer Stunde Verlängerung erreicht war. Eines Fehleintrages war es geschuldet, dass auch das dritte Doppel noch positiv gestaltet wurde und am Ende des Tages ein 7:2 – Sieg mitgenommen wurde. Mit einer köstlichen Grillrunde zum Ausklang des spätsommerlich-herrlichen Tages traten wir die Heimreise an und freuten uns über das Erreichte. Die Kreisliga hat uns also wieder – sollte sie aber vergesslich wie Kinoheldin „Dorie“ sein, werden wir sie gewiss eines Besseren belehren und dieser schon im nach-olympischen Jahr 2017 unseren Stempel aufdrücken. Glück Auf!

Der Kader in der Reihenfolge der Meldung:

Stephan Rath, Frank Beckmann, Michael Westen, Björn Zimmer, Andreas Körner, Dietmar Luszas, Torsten Wigotzki, Ivo Siebers, Bernd Guzowski, Christof Mauder, Neville Higgs, Thomas Peter, Christoph Schmidt, Achim Maget

Herren_15

Saison 2015

„The hateful Kreisklasse“

Was hatten wir uns nicht alles vorgenommen. Der Blick auf das Tableau und der Verzweig in die Leistungsklassen-Einteilungen der frisch ausgelosten Kontrahenten versprach Einiges. Exakt gesagt, ein nicht ganz unmögliches Unterfangen, es nach dem knapp verpassten Traum des Vorjahres erneut zu versuchen mit dem Klassensprung in höhere Gefilde des so vertrauten Bezirkes. Das dies aber mal so komplett in die Beinkleider der Südlichsten aller Angetretenen gehen sollte, war nun absolut nicht auf der berühmten Agenda vorgesehen. Es geschah trotzdem und dies in rekordverdächtiger Manier. Einerseits aufgrund von absehbar suboptimaler Gesundheit einiger wichtiger Säulen des erneut veränderten Kaders, als auch zur Entzerrung und Vermeidung geballt spielverpflichtender Einsätze an aufeinanderfolgenden Sonntagen im wettermäßig unvorhersehbaren Spätsommer, hatten wir um Verlegung von Spielen gebeten. Somit hatten wir bereits vor den Sommerferien unseren Auftakt mit der Begegnung beim Tennisableger der traditionsreichen Westfalia aus Herne. Das Wetter spielte mit, die bisher unbekannte Anlage verkehrsgünstig gelegen, alles prima. Wenn da nicht direkt wieder das Verletzungspech einen Fingerzeig geben sollte, welches sich im Laufe der Saison noch steigern sollte. Ohne den immer noch verlustigen Frank Beckmann als sonstigen Punkte-Garant holten wir mit dem Debütanten Thomas Peter nur drei von sechs möglichen Zählern, so dass nach den Einzeln beileibe nichts entschieden war. Eine Entscheidung zu unseren Gunsten wurde dann noch ungleich schwerer, als sich in der Pause die Nachricht über Andreas Körners Rückenleiden in den Köpfen der Anwesenden einnistete. Es musste also von nun nur noch zwei auf den Platz zu schickenden Doppeln gleich zwei Punkte geholt werden, ein Matchverlust war also das sportliche No-Go. Man ahnt es schon: es misslang und so ging die gut gemeinte Preview in die Spielzeit mit einer ärgerlichen Niederlage einher. Stephan Raths mit Michael Westen eingefahrener Zähler schraubte die Ausbeute nur unwesentlich hoch, so dass wir mit einem 4:5 und hängenden Köpfen auf die A42 Richtung Heimat aufbrachen.

Nun gut, die Saison hatte laut Auslosung von Bezirkseite noch gar nicht offiziell begonnen und da sollte schon wieder ein kühler Aufstieg-Belohnungsschluck in unerreichbare Ferne gerückt sein? Das muss nicht sein und die nächste vorgezogene Auseinandersetzung mit dem eingeweihten Gast ließ nur eine Woche auf sich warten. Die Zweitvertretung des TC Rot-Weiß Hardenstein pendelte die wenigen Meter zur Albringhauser Straße hinauf und hatte die nächste Watsch’n in der gut sortierten Sporttasche gleich mit dabei. Die Trainer in Person von Stephan und Björn Zimmer holten heuer die einzigen Punkte, so dass es vor den Doppeln sogar mit einem 2:4 noch schlechter um uns bestellt war als in der Vorwoche. Drei Doppel, also alle, gewinnen? Ein Kinderspiel. Nicht. Es misslang auch, da zwar mit voller Kapelle, aber nur mit Zwei aus Drei verbessert werden konnte. Zu den beiden Einzel-Erfolgen gesellte sich also die Gleichzahl hinzu. Zusammen macht das, man ahnt es wiederum schon: das nächste bittere 4:5 und damit das zementierte Tabellenende für die so hoffnungsvoll gestarteten Protagonisten um Kapitän Torsten Wigotzki. Pause. Durchatmen.

Neues Saisonziel setzen. Am ersten Matchday nach den Ferien durften wir diesmal nur kurz unterwegs sein, um die Heimstätte der Rot-Weiß-Reserve aus Hattingen umzugraben. Es war nach der Neuausrichtung schließlich erst einmal vonnöten, einen Sieg einzufahren, um zumindest die (Kreis-) Liga zu halten und die (Kreis-) Klasse zu meiden. Auch dies misslang und der falsche Film, in dem wir uns wähnten, driftete schon arg in Richtung „Goldene Himbeere“ ab. Zu den fehlenden Stammkräften gesellte sich aufgrund von privaten Verpflichtungen eine anderweitig begründete  Abwesenheit zum Einen, garniert mit einer Verletzung aus dem Einzel zum Anderen und einer Rückhol-Aktion als Krönung zum Dritten. Vor den Doppeln, wohlgemerkt. Die Einzeil-Spiele konnten wir freundlicherweise wieder ausgeglichen gestalten, in einem Match-Tiebreak war uns zudem das „Glück“ (?) hold. Dietmar Luszas, einer der nachweislich stärksten Doppler war jedoch das Verletzungsopfer aus der Einleitung. Wir traten also noch – erneut – zu lediglich zwei Doubletten an, die damit ebenfalls erneut hätten ausnahmslos gewonnen werden müssen. Mit der Hypothek des 3:4 im Vorfeld des ersten Aufschlags bei den Spielen Zwo gegen Zwo packten wir leider nur ein 1:1 hinzu. In der Endabrechnung präsentierte uns der Mannschaftsführer der Hausherren das verhasste … 4:5 (!) auf dem Formular in Kopie für den Auswärtsverein als Belohnung.

Langsam wurde uns bewusst, dass wir dabei sind, höchst ungewollt Geschichte zu schreiben. Und dann kam Werne. Ebenfalls die Zwote derer Rot-Weißer zu uns an den südlichsten Zipfel des Ruhrbezirks. Mit einer Zwischenbilanz von 1:1 konnten sie nicht komplett tiefenentspannt zu Werke gehen, kannten als alte Hasen aber auch die Regel des direkten Vergleichs, auf den wir ebenfalls schielten. Schielen mussten sogar, da uns das Wasser bis zum Hals stand. Mit einer Bilanz von +10 bei den Spielen lagen wir immerhin zum ersten Male in einer Kategorie vorne. Leider ist die Aussage von gewonnenen Matches umso bedeutender. Es gelang jedoch abermals nur bei vier von neun Anläufen und das ist bei der Vorgeschichte leider mit dem vorzeitigen Knock Out gleichzusetzen. Der 1. Vorsitzende gewann sein Einzel (wie später auch noch das Doppel mit dem gesundeten Dietmar an seiner Seite) in Steffi-Graf-Manier, Christof Mauder ebenso souverän neben dem dritten Punkte-Hamster Björn die Einzel zum 3:3-Zwischenstand. Nach Verlust des dritten Doppels lag es an Paarung Eins, die erste Ernte einzufahren. Nach gewonnenem ersten und verlorenem zweiten Satz musste der zunächst positiv gestaltete Match-Tiebreak zur Entscheidung herhalten. Nach einigem, auch verbalem, Hin und Her und einem wahren Wechselbad der Gefühle, schlug die Waage letztendlich zu Gunsten der Bochumer aus, die ihren Auswärtssieg lautstark bejubelten. Dass das Spiel mit 4:5 verloren wurde, muss nicht unbedingt erwähnt werden. So komisch es klingt, es war so (und eingetreten). Wir konnten nun eine Woche verschnaufen und unsere klaffenden Wunden lecken. Es half jedoch alles nichts, wir mussten noch einmal „ran“. Sollte die letzte Begegnung eigentlich zu einem Finale um den Sprung nach oben werden (Planung Stand Frühjahr 2015), war es am Ende nur ein Schaukampf ohne Einflussnahme auf das Tabellenbild. Der dritte Gast des Jahres mit den vierten Rot-Weißen, diesmal aus Bochum-Stiepel, war als souveräner Aufsteiger bereits durch. Wir auch, jedoch in die entgegengesetzte Richtung. Müßig zu erwähnen, wie der Ausgang war. Einzel ausgeglichen, 3:3. Doppel 1:2. Bitte  rechnet selber weiter. Das muss an dieser Stelle erlaubt sein.

Dass am Ende die Hattinger mit nur einem Sieg vor uns lagen und dabei fast die Hälfte all ihrer Matches ausgerechnet gegen uns gewannen, machte es noch bitterer. Er war eingetreten, der niemals für möglich gehaltene GAU mit einer Bilanz, die bei Wertung der nur erfolgreich gestalteten Matches und auch Sätze für uns einen akzeptablen vierten Platz bedeutet hätte. Einfach verflixt.

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Saison 2014

Ein wilder Ritt nach den Klängen der allgegenwärtigen Helene F. gelang in der auf drei Monate aufgeteilten Sommersaison dem letztjährigen Bezirksliga-Absteiger. Doch davon war zu Beginn ganz und gar nicht auszugehen. Wir hatten leider einen Aderlass zu verzeichnen, gingen vor Beginn der Spielzeit doch mit Dirk Blask und Andreas Staegemeir zwei zuverlässige und mit Dirk besonders altverdiente Kräfte von Bord. Viel Erfolg dabei und ganz herzlichen Dank für Eure Dienste und Kameradschaft in all den Jahren! So konnte von Beginn an die Devise nur lauten, sich zusammenzuraufen und den verführerischen Blick nicht sofort auf die Rückkehr in gewohnte wie geliebte Gefilde zu richten und sich erst einmal zu akklimatisieren. Später als im Vorjahr begann die Medenrunde im Juni, wo sich die Truppe gleich in Spiellaune präsentierte und mit einem deutlichen Heimsieg über die Mannschaft des PSV Gelsenkirchen aufhorchen ließ. In den Einzeln gelangen vier Match- Gewinne, wobei das deutliche 12:0 von Ivo Siebers, der nach dem Hineinschnuppern 2013 zu einer festen Größe wurde, herausstach. Die Doppel wurden taktisch raffiniert aufgestellt, so dass hier sogar die Maximal-Ausbeute erreicht wurde, somit stand es am Ende des Tages 7:2 für Heim. Bereits eine Woche darauf fand das erste von zwei Lokal-Derbys gegen den TC Ludwigstal, der bei gruseligen Wetterbedingungen mit einer Verlegung in die Halle einverstanden war. Der schnelle Boden wurde dabei rekordverdächtig lange für einen Sommertag benutzt, wurden doch gleich fünf Vergleiche erst im Match-Tie-Break entschieden. So dass bei stets fairem Verlauf zur Pause ein 3:3 in die Diskussion einfloss. Drei weitere äußerst umkämpfte Spiele wurden ausgetragen, bei denen lediglich noch Michael Westen mit Torsten Wigotzki einen Punkt holen sollte. Stephan und Ivo gingen mit einem 10:12 vom Platz, der seit dem legendären Adi Preißler entscheidend ist, so dass nach Addition aller Ergebnisse ein unglückliches 4:5 gemeldet wurde. Auch die 89:90 Spiele zeigen deutlich, wie eng dieser Sonntag zuging – leider kann es aber nur einen Sieger geben. Der TCL holte sich später souverän die Liga-Krone und nutzte den Rückenwind des Meilensteins völlig verdient zum Aufstieg.Nach den Ferien durften wir zur TG Rot-Weiß Hattingen. Ebenfalls umkämpft, doch mit der nicht zu unterschätzenden Erfahrung von Match-Tie-Breaks holten wir drei von vier, wobei der Verlust den einzigen Malus in den Einzeln verursachte. 5:1 stand es somit, so dass sich Lockerheit breit machte und wir früh den zweiten Platz in der Liga betonierten. Von den drei Doubletten gaben wir ebenfalls nur eine ab, so dass das nächste 7:2 erzielt wurde. Dietmar Luszas und Standby-Stratege Christof Mauder stachen mit jeweils zwei Zweisatz-Siegen in Einzel und Doppel heraus, ehe wir grinsend und hungrig zum diesmal servierten Tagesgericht eilten.Weiter ging die Reise eine Woche später mit der Begegnung in Castrop-Rauxel beim dortigen TC Blau-Weiß. Diese Partie wurde aufgrund der fehlenden Hallenoption zäh wie ein altes Kaugummi. Ausgetragen wurden nur vier Spiele in der Erstaufnahme, die mit 2:2 auch hier belegten, dass die Kreisliga nicht immer einem Durchmarsch gleichkommt. Die Verlängerung Eins gewann Frank Beckmann (auch „an Eins“) und am Samstag früh, vor den Doppeln, Ivo Siebers zum erhofften 4:2. Da wir für die drei Doppel nur 4 Spieler stellen konnten – Samstag = terminliches Gift für uns – durfte also nicht mehr allzu viel passieren. Doppel-Spezialist und Reflex-Wunder Dietmar Luszas sorgte mit Ivo Siebers für den erlösenden fünften Punkt, so dass wir nun auch das 5:4 in der richtigen Reihenfolge beherrschen.Bereits am nächsten Tag ging es weiter. Die ländlich-reizvoll gelegene Anlage in Herten-Westerholt war das Ziel und gleich Austragungsort von drei Liga-Spielen, wobei wir sogar unsere alten Freunde der TG Recklinghausen aus Zeiten des Schwarz-Weiß-Fernsehens wiedertrafen 🙂 Das Duell der Verfolger entschieden wir am Ende und nach dem Einfahren von vier von sechs (!) möglichen MTB mit einem erfreulichen 6:3 für uns. Stephan Rath und Frank Beckmann gewannen flott, während das Match von Michael Westen alle noch eine Stunde nach Ablauf der vorigen beschäftigen sollte. Nach über drei Stunden Kampf reichte es leider nicht zum erlösenden fünften Zähler, so dass die Karten durch den 4:2-Zwischenstand neu gemischt wurden. Wirklich neu gemischt? Die erwartet starken Doppel Beckmann/Rath und Luszas/Zimmer brauchten noch einmal himmlischen Beistand, ehe ihre Drei-Satz-Siege bejubelt werden konnten. 4:2 + 2:1 = 6:3 und somit Vize in der Endabrechnung. Wir haben somit Fuß gefasst und sollte nicht noch eine Statutenlücke oder ein Lucky Looser-Ticket zur Verfügung stehen, sehen wir uns 2015 in der Kreisliga wieder – warum eigentlich nicht?!

 

 

 

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